Wasserbett seekrank

Was ist die richtige Stabilisierung für meinen Körper?

Viele Menschen glauben, Wasserbetten seien schwankende Ungetüme, die zwar eine weiche, aber dafür unangenehm bewegliche Liegefläche bieten. All die besonderen Vorteile einer solchen Schlafstatt würden durch das Schwanken nachhaltig beeinträchtigt, die scheinbare Erholung bei Nacht sei in Wirklichkeit eine Tortur. Solche Vorurteile sind zwar unangebracht, zielen jedoch auf den grundsätzlichen Aspekt der Bewegung eines Wasserbettes. Dieses ist freilich gerade deshalb so vorteilhaft für Schlaf und Gesundheit, weil es sich den Schlafenden anschmiegt und für eine Entlastung von Knochen und Gelenken sorgt. Wer sich für ein Wasserbett interessiert, sollte sich deshalb im Vorfeld auch die möglichen Stufen der Beruhigung von Bett und Oberfläche erkundigen.

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Die Beruhigung des Wasserbettes

Als Phase der Beruhigung wird beim Wasserbett jener Zeitraum beschrieben, den das Wasser nach Besteigen der Schlafstatt benötigt, um wieder in nahezu vollständige Ruhe auszuschwingen. Da es sich beim Wasserbett um ein individuell anzupassendes Produkt handelt, müssen die entsprechenden Beruhigungsstufen vom Käufer ausgewählt werden. Ein Gespräch mit dem Fachhändler bringt Klarheit, doch gibt es ein paar generell gültige Angaben, die im Vorfeld berücksichtigt werden sollten.

Grundsätzlich ist die gesamte Bandbreite des Schwankens und Beruhigens möglich: Vom langen, ausgiebigen Schwingen bis zur nahezu unveränderten Ruhelage bieten die Hersteller für jede Vorliebe das passende Modell. Mehr noch, hochwertige Wasserbetten verfügen sogar über eine variabel bestimmbare Beruhigung, je nach Wunsch und Anlaß paßt sich das Bett den aktuellen Bedürfnissen des Besitzers an.

Die ersten Modelle auf dem Markt waren aus glatten Vinyl gefertigt und nur mit Wasser befüllt. Sie boten ohne Zweifel ein unstabilisiert-unruhiges Schlafgefühl und schreckten viele Interessenten ab. Freilich gibt es auch heute noch so manchen Liebhaber eines solch schwankenden „Freeflows“, doch bleibt dies in der Regel ein Fall für Puristen. Demgegenüber entwickelten die Hersteller jedoch zunehmend flexiblere Produkte, aus dehnfähigem Vinyl und mit speziellen Einlagen. Dadurch verbesserten sich Anpassung und Schlafkomfort ungemein und erst diese Innovationen haben dem Wasserbett letztlich zum Durchbruch verholfen.

Allerdings bleibt es jedem selbst überlassen, welche Beruhigung gewünscht ist. Egal, ob das pure Empfinden oder die nahezu starre, kaum von der herkömmlichen Matratze unterscheidbare Beweglichkeit – für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel findet sich heute das passende Angebot.

Systeme der Stabilisierung und Kennzeichnung

Ein Wasserbett läßt sich durch integrierte Kammern oder spezielle Zylinder stabilisieren. Allerdings sind diese Systeme immer weniger vertreten, vielmehr setzen die Hersteller auf die Installation beruhigender Vliesmatten. Diese erhalten auch immer wieder die besten Testnoten. Im Grunde genommen hängen Qualität und Lebensdauer eines Bettes von den Vlieseinlagen ab, sind sie mangelhaft gearbeitet oder aus schlechtem Material, vermindert sich auch sehr schnell der Schlafkomfort. Deshalb gilt: Bei den Vlieseinlagen nicht zu sehr auf den Preis achten! Sie sind zentrales Element und sollten viele Jahre halten.

Der Grad einer Beruhigung ist durch verschiedene Angaben erkennbar. Einmal findet sich der F oder FS-Wert, der in der Regel eine Zahl beinhaltet. Beispiel: FS-4 bietet eine Beruhigung von wenig mehr als 4 Sekunden. Verständlicher und deshalb auch gebräuchlicher ist die Angabe in Prozent. Je höher ein Prozentwert, desto höher und schneller auch die Beruhigung des Bettes – und umgekehrt. Weitere Informationen kann zudem Fachhändler geben.

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