Sex im Wasserbett, gut oder schlecht?

Wasserbetten bieten nicht wenige Vorteile: Knochen und Gelenke werden entlastet, die Hygiene ist einmalig und der eigentliche Schlafkomfort gilt vielen Besitzern als unvergleichlich. Die Struktur einer solchen Schlafstatt sorgt mittels einer leicht beweglichen Oberfläche und des darunter liegenden Wasserkerns für jenes anschmiegsame und zugleich wärmende Gefühl der ganz besonderen Leichtigkeit. Wie aber steht es um den Sex im Wasserbett? Nun, dies sogleich vornweg: Sex im Wasserbett ist sicher am Anfang keine sehr einfache, weil ziemlich bewegliche Angelegenheit. Manche Besitzer beschreiben ihre erotischen Abenteuer dann auch als sehr schwankende Erlebnisse, die immer ein wenig Übung erfordern. Auf der anderen Seite ergeben sich natürlich jede Menge neue Möglichkeiten, die schmiegsam-weiche Oberfläche erleichtert so manche Annäherung.

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Ein wenig gewöhnungsbedürftig

Konkret heißt das: Je nach Beruhigungsgrad der Matratze schwankt ein Wasserbett mehr oder weniger. Puristen etwa lieben das einmalige Gefühl der scheinbaren Schwerelosigkeit und stellen ihr Bett entsprechend instabil ein. Andere Menschen hingegen bevorzugen zwar die zahlreichen medizinischen und hygienischen Vorteile, entscheiden sich jedoch für möglichst geringe Schwankung. Dies hängt stets mit den persönlichen Vorlieben ab – die zugleich natürlich immensen Einfluß auf das Liebesspiel haben.

Sicher fällt es dem einen oder der anderen am Anfang ein wenig schwer, das Gleichgewicht zu halten. Manche Stellung wird da zur echten Herausforderung. Die Devise lautet demnach: Übung macht den Meister! Als echter Vorteil wird hingegen beschrieben, daß selbst ein schwergewichtiger Partner im Wasserbett als spielend leicht empfunden wird. Die Möglichkeiten einer leicht beweglichen Oberfläche erfordern natürlich auch ein wenig Mühe, laden aber gleichzeitig zur ausgiebigen Bewegung ein. Schaukeln kann beim Sex immensen Spaß machen! Der manchmal zusätzlich nötige Kraftaufwand, etwa beim Drehen und aufrichten, ist zwar anfänglich ungewohnt, bietet aber mit der Zeit seine Vorteile.

Stellungen und Möglichkeiten

Als ein wenig schwierig wird immer wieder die Missionar-Stellung beschrieben, gerade wenn die Dame auf ein Kissen unterm Hintern verzichtet. Das Einsinken ist sicher problematisch, eröffnet aber auch neue Wege: So empfiehlt es sich, die Beine der Frau auf die Schultern zu legen und die Eigenfrequenz der Matratze als Unterstützung zu nutzen. Tiefes Eindringen und intensive Nähe sind die Folge.

Sehr gut funktionieren daneben die 69er Stellung, die Löffelchen-Variante und a tergo. Die in der Regel weich gearbeiteten Ränder des Bettes laden zum Abstützen wie auch zum Abstoßen ein. Kamasutra wird zum wirklich intensiven Vergnügen, da die Körperteile viel intensiver, weil schwingender, eingesetzt werden können.

Auch die wärmende Matratze hat natürlich ihre Vorteile. Kalte Betten, nicht selten ein Grund für mangelnde Nähe, sind ausgeschlossen. Druckstellen gibt es keine und es läßt sich aufgrund der pflegeleichten Oberfläche wirklich jede Sauerei beseitigen! Champagner, Öl, Schweiß und andere Körperflüssigkeiten sind schnell entfernt. Störgeräusche treten ebenfalls nicht auf, schließlich kann ein Wasserbett weder quietschen noch ächzen.

Immer wieder loben die Besitzer darüber hinaus das wirklich intensive Kuscheln, davor oder danach. Die schmiegsame Oberfläche führt die nach Nähe lechzenden Körper noch enger zusammen, ein Gefühl, daß in einer gewöhnlichen Schlafstatt kaum erreicht werden dürfte.

Natürlich, das Ausprobieren solcher Vergnügungen im Vorfeld des Kaufs ist eher schwierig, es sei denn, der Fachhändler ist besonders kundenfreundlich. Trotzdem sollten sich Interessierte mit den immensen Möglichkeiten des Wasserbettes beschäftigen und die Vorteile nutzen. Und wenn es wirklich mal ganz ohne Schwingungen ablaufen soll, stehen ja auch Stühle, Sofas und andere Möbelstücke bereit.

Weltall

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