Wieviel Strom verbraucht das Heizsystem?

Ein qualitativ hochwertiges Wasserbett verfügt in der Regel über ein effektives Heizsystem. Dadurch wird eine angenehm warme Liegefläche ermöglicht, die für die Entspannung und Regeneration besonders vorteilhaft ist. Zwar gibt es auf dem Markt auch Systeme, die mit einem Heizsystem ohne Strom arbeiten und demgegenüber auf spezielle Isolationsbezüge setzen. Allerdings sind diese Betten oft von Schimmelbildung betroffen, die durch Kondensation der Luftfeuchtigkeit hervorgerufen wird. Grundsätzlich ist der Stromverbrauch eines Wasserbettes von vielen Faktoren abhängig.

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Dazu zählen die Raumtemperatur, die Größe der Schlafstatt, der Isolationswert des Deckbettes und die jeweilig eingestellte Heiztemperatur. Auch die Bauweise des Bettes spielt eine Rolle: Softside-Betten sind zumeist sehr gut isoliert und verbrauchen weniger Strom als ein Hardside-Bett. Wer viel lüftet, nimmt ebenso Einfluß auf den Verbrauch.

Stromverbrauch – Voraussetzungen und Hinweise

Um die Heizkosten nachzuvollziehen, ist es wichtig, das tatsächliche Heizen in seiner speziellen Systematik zu verstehen. So wird eine bestimmte Menge an Energie, gemessen in Watt, in die eigentliche Wärme umgesetzt, die Zufuhr der Wärme entscheidet dabei über den Verbrauch. Wirkt die Wärme direkt auf das Wasser ein, fällt der Verbrauch gering aus. Bei Umwegen geht hingegen viel Energie an die Umgebung verloren.

Im Ganzen lassen sich die Kosten ja nach Voraussetzungen auf etwa 2-6 Euro im Monat beziffern, das entspricht einem durchschnittlichen Verbrauch von ungefähr 0,5 – 1,5 Kilowatt am Tag. Das ist recht gering und im Vergleich zu all den medizinischen und hygienischen Vorteilen eines Wasserbettes auch zu vernachlässigen.

Betrieb der Heizung

Um nicht auf dem kalten Wasserkern schlafen zu müssen, läßt sich mittels Heizsystem das Wasser auf die gewünscht-angenehme Temperatur bringen. Sie sollte zwischen 26 und 36 Grad betragen. Eigentlich bleibt die Heizung rund um die Uhr eingeschaltet, was natürlich auf den Verbrauch Einfluß nimmt. Dieser steigt auch, wenn der Besitzer die Heizung ständig ausstellt und dann schnellstens wieder hochfährt. Aufgrund von installierten Sparmodulen bieten die modernen Wasserbetten jedoch Standby-Funktionen an, die Heizung läuft dann auf Sparflamme und ist doch jederzeit einsatzbereit.

Auch ist es sicher sinnvoll, die Bodenplatte bereits während des Aufbaus zu isolieren, vor allem, wenn der Fußboden sehr kalt ist. Wird darauf verzichtet, entweicht relativ viel Wärme in den Boden und die integrierte Heizung muß entsprechend gegensteuern. Höhere Kosten sind die Folge.

Und selbst bei einem Vollzeit-Betrieb der Heizung kann sich trotz Sparprogramm ein bewußter Betrieb bezahlt machen. Für einen ruhigen, entspannten Schlaf empfiehlt sich sowieso, auf nächtliche Heizphasen zu verzichten und anstatt dessen das Bett jeden Tag nur für wenige Stunden aufzuheizen. Eine Zeitschaltuhr kann das bares Geld wert sein! Wer zum Beispiel das Bett nur zwischen 16 und 22 Uhr heizt, spart Strom und schläft trotzdem auf einer wunderbar warmen Liegefläche. Die eigentliche Temperatur verringert sich nachts kaum und bleibt weitestgehend konstant. Bis zu 75 Prozent Strom werden dadurch eingespart!

Systeme

Wie bei anderen Produkten auch, entwickeln die Hersteller von Wasserbetten immer neue Innovationen. Das gilt natürlich besonders für die Isolier- und Betriebsautomatik. Zum einen gibt es keramische Systeme, die eine Überhitzung ausschließen und die eine besonders effektive Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Durch den Einsatz von Aluminium werden Punkte vermieden, die besonders warm oder gar heiß werden, vielmehr verteilt sich die Wärme gleichmäßig über die gesamte Liegefläche.

Systeme, die auf Carbon setzen, sind gleichfalls empfehlenswert. Das Carbon wird zwischen Polyesterschichten eingearbeitet, die Sicherheit ist erhöht, eine Überhitzung ausgeschlossen. Beide Varianten helfen effektiv Strom sparen, da nur die tatsächlich benötigte Energie auch verbraucht wird. Am wichtigsten jedoch bleibt die umgebende Raumtemperatur: Ist sie sehr gering und das Schlafzimmer damit sehr kühl, muß auch die Bettheizung aktiver arbeiten.

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