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Typische Mythen rund um Wasserbetten

Viele Menschen haben eine ablehnende Meinung zum Wasserbett. Manchen gilt es als schwankendes Ungetüm, andere fürchten einen möglichen Wasserschaden. In jedem Fall gibt es immer wieder heftige Diskussionen, da natürlich auch die Anhänger der Betten ihre Positionen darlegen. Was aber stimmt denn nun? Stellen Wasserbetten wirklich eine Gefahr für die Einrichtung dar, machen sie gar seekrank und gehen leicht kaputt? Eines vornweg: So gut wie alle ablehnenden Behauptungen, Befürchtungen und Mythen zum Wasserbett gehören ins Reich der Phantasie. Freilich ist es eine gewisse Skepsis absolut verständlich, bietet doch eine solch innovative Schlafstatt natürlich jede Menge Aspekte, die im Vergleich mit gewöhnlichen Betten und Matratzen erhebliche Unterschiede aufweisen.

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Mythos…

So wird beispielsweise immer wieder behauptet, ein Wasserbett mache seekrank. Die immensen Schwankungen der Matratze führten zu Übelkeit und einem äußerst unruhigen Schlaf. Zugegeben, die ersten Wasserbetten, welche vor Tausenden von Jahren aus befüllten Tierhäuten bestanden, waren ziemlich instabil und es ist durchaus möglich, daß einigen Benutzer davon schlecht wurde. Heute sieht das natürlich ganz anders aus. Die Hersteller von Wasserbetten arbeiten ständig an Verbesserungen und haben zahlreiche Dämpfungssysteme entwickelt, die je nach Wunsch eine mehr oder minder starke Stabilisierung garantieren. Eine als unangenehm empfundene Nachschwingzeit des Wassers läßt sich radikal verkürzen, sogar bis zur nahezu vollständigen Unbeweglichkeit der Matratze.

Auch ein befürchteter Wasserschaden, etwa wenn die Matratze Schaden nimmt und platzt, gilt vielen als immense Gefahr. Zwar ist es richtig, daß ein Wasserbett hunderte Liter Flüssigkeit umschließt, doch sind die Betten in der Regel gut und fest verarbeitet. Ein Schaden bleibt dadurch so gut wie ausgeschlossen! Kleine Löcher, die durch Abnutzung entstehen, machen sich keineswegs als sprudelnde Fontänen bemerkbar. Die austretende Flüssigkeit sammelt sich zunächst in der integrierten Sicherheitswanne, das Leck selbst ist recht einfach zu flicken und zu verschließen. Außerdem sind Wasserbetten als drucklose System realisiert, so dass bei einem eventuellen Schaden das Wasser sehr langsam austritt. Platzen gibt’s nicht.

Manche befürchten sogar, ein Wasserbett könne aufgrund des ihm eigenen Gewichts zu überhöhten Belastungen des Mauerwerks führen! Eine beinahe humoristische Vorstellung. Bisher jedenfalls ist noch keine Decke durch die Last eines solchen Bettes durchbrochen worden, lediglich bei sehr alten Häusern, etwa aus dem Mittelalter, mit problematischer Statik könnte dergleichen passieren. Wer in solch alten Gemäuern lebt, kann ja zur Sicherheit einen Fachmann konsultieren, der nähere Auskunft über die Belastbarkeit gibt. Die allermeisten Häuser jedenfalls halten dem Gewicht eines Wasserbettes ohne Schwierigkeiten stand, sie können demnach so gut wie überall aufgestellt werden.

Hin und wieder taucht besteht zudem die Vermutung, daß Wasserbetten sowohl im Aufbau wie im Betrieb ungemein laut sein können, etwa durch glucksende Geräusche der Flüssigkeit. Normalerweise jedoch gelangt überhaupt keine Luft ins Innere der Schlafstatt. Ist das doch einmal der Fall, liegt garantiert eine Beschädigung, zum Beispiel des Rahmens, vor, die ohne große Mühe vom Fachmann als Garantieleistung behoben wird.

Und Wahrheit!

Wahr dagegen ist, daß viele Wasserbetten auf den Einsatz von Cadmium zurückgreifen. Mittels dieses Schwermetalls wird die Elastizität des Vinyls erhöht, ein Umstand, der ökologisch sicher nicht ganz unbedenklich ist. Freilich hat ein Wasserbett auch eine sehr lange Lebensdauer, der Effekt auf die Umwelt gleicht sich deshalb wieder aus. Zudem setzen die Hersteller zunehmend auf die ungefährlichen Stoffe Zink und Barium.

Und nicht zuletzt: Wahr und bewiesen sind die zahllosen gesundheitlichen Vorteile des Wasserbettes! Wirbelsäule, Gelenke und Knochen werden entlastet, Allergiker schlafen auf wirklich hygienischer Unterlage. Wer sich für ein Wasserbett interessiert, sollte sich deshalb mehr mit den Vorteilen als mit den ohnehin falschen Vorurteilen beschäftigen.

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