Wasserbetten Vinyl

Vinyl und Vinylstärke von Wasserbetten

Der Komfort und die gesundheitlichen Vorteile der Wasserbetten sprechen schon seit langer Zeit für sich und überzeugen immer mehr Menschen. Auf einige Dinge müssen Sie jedoch beim Kauf achten, damit Ihr Wasserbett Ihnen lange Freude bereitet. Ein Aspekt ist das verwendete Vinyl bzw. die Vinylstärke. Nur qualitativ hochwertiges Vinyl darf für die Herstellung von Wasserbetten verwendet werden, denn ansonsten riskieren Sie schlimmstenfalls ein Auslaufen der Wassermatratze – wenn nämlich minderwertiges oder zu dünnes Vinyl im Laufe der Zeit porös wird.

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Herkunft und Zusammensetzung von Vinyl

Dieses Material wird nicht in Deutschland hergestellt, sondern vor allem in Amerika, Taiwan, China und Teilen der ehemaligen Sowjetunion. Es bestehen zum Teil erhebliche Unterschiede in der Reinheit des Vinyls und nicht jedes ist für ein Wasserbett geeignet. Je nach Zusammensetzung kann das Vinyl zu hart und porös sein. Nur Wasserbetten mit weichem, elastischem Vinyl bieten ein bequemes Liegegefühl, während hartes Vinyl die Vorzüge des Bettes gewissermaßen aufhebt und zum Beispiel die Punktelastizität, die ein gutes Wasserbett bieten soll, nicht gegeben ist. Gleichzeitig tendiert zu hartes Vinyl mittelfristig gesehen zur Rissbildung – fatal für ein Wasserbett.

Ein Kriterium für hochwertige Wasserbetten ist die Verwendung einer einzigen Vinylart. Nur dann ist gewährleistet, dass die Matratze aus einem Guss hergestellt wurde. Unterschiedliche Vinylarten halten nicht optimal zusammen. Einige Wasserbetten-Hersteller führen an, dass die Unterseite eines Bettes in höherem Maße belastet wird als die Oberseite und dass aus diesem Grund das Vinyl dort stärker sein müsse. Dies stimmt nicht, bedeutet jedoch, dass unterschiedliche Vinylarten zusammengesetzt wurden und gegebenenfalls nicht halten.

Vielleicht hören Sie auch die Aussage, dass ein Wasserbett mit relativ dünnem Vinyl bequemer ist. Zwar ist das richtig, aber dünnes Vinyl ist auch nicht so belastbar. Dickeres Vinyl hält das Wasserbett optimal zusammen und der Härtegrad der Matratze lässt sich ohnehin individuell einstellen. Die Produktion von Wasserbetten mit dünnerem Vinyl ist natürlich kostengünstiger für den Hersteller. Wenn Sie auf einem Wasserbett mit dickerem Vinyl probeliegen, werden Sie feststellen, dass die Vinylstärke nicht das einzige Kriterium für die Bequemlichkeit ist.

Beim Wasserbetten-Kauf genau über Vinyl erkundigen

Andererseits darf das Vinyl auch nicht zu dick sein, denn in diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass es bei der Verarbeitung Falten wirft, die unkomfortabel sind und perforieren können. Die beste Vinylstärke für Wasserbetten ist ein halber Millimeter oder etwas mehr. Angegeben wird die Stärke in mil und ein guter halber Millimeter drückt sich in 20 mil aus.

Wenn Sie sich bei Ihrem Fachhändler nach Zusammensetzung und Stärke des Vinyls erkundigen, sollten Sie ebenso nach den Inhaltsstoffen fragen. Gerade Staaten wie Taiwan und China haben, was Zusätze wie Schwermetalle und Weichmacher betrifft, nicht unsere strengen Grenzwerte. Bei Verbraucherschutzorganisationen erhalten Sie Informationen über die Grenzwerte – nehmen Sie sie zum Kauf mit, denn bislang existiert keine Kontrollinstanz für die Überwachung der Inhaltsstoffe von Wasserbetten.

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