Wasserbetten Vorurteile

Vorurteile und Gerüchte rund um Wasserbetten

Über kein anderes Möbelstück gibt es so viele Schauermärchen wie über das Wasserbett. Es ranken sich ungemein wirre Mythen und Unwahrheiten rund um dieses Schlafsystem, wobei sie sich bei näherem hinsehen schnell als Unsinn herausstellen. Manche meinen sogar, dass ein Wasserbett nur etwas für sexuell Abartige ist und für Paare die ihre Ehe auspeppen wollen. Die Vorteile von Wasserbetten sind grundsätzlich nicht bekannt, dafür kennt jeder die belustigenden Mythen ganz genau. Schwer zu sagen, wo dieses falsche Wissen herkommt und wie es sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat, aber an dieser Stelle werden wir die bekanntesten Mythen rund um Wasserbetten ein für alle Mal aus der Welt schaffen.

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Vorurteile über Wasserbetten aufgedeckt

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Wasserbetten machen seekrank

Nein, Wasserbetten machen niemanden seekrank, denn das Wasser in der Wasserbettmatratze kann sich nicht vollkommen frei bewegen und wie in der Badewanne herumschwappen. Das Wasser wird durch verschiedene Methoden beruhigt bzw. stabilisiert, wodurch das Wasserbett sich dem Körper zwar ideal anpasst, aber sich nicht vollkommen frei bewegen kann.

Wasserbetten platzen bzw. laufen schnell aus

Wasserbetten sind drucklose System und haben mindestens eine doppelte Sicherheitseinrichtung, um bei Schäden ein Auslaufen zu verhindern. Wird die Matratzenhaut perforiert, spritzt kein Fontäne heraus, sondern das Wasser tritt nur sehr langsam aus. Außerdem befindet sich die Wasserbettenmatratze in einer Sicherheitswanne, die ein weiteres Auslaufen verhindert. Wie schwer es ist, ein Wasserbett zum Platzen zu bringen, fand man heraus bei der Fernsehsendung Galileo XXL. An dieser Stelle möchten wir Sie auf diesen Beitrag „Widerstandsfähigkeit von Wasserbetten“ verweisen.

Bewegungsübertragung im Wasserbett

„Wenn ich mich einmal umdrehe, schwappt es meine Frau auf der anderen Seite des Wasserbettes hinaus.“ Hochwertige Wasserbetten sind stark beruhigt, darüberhinaus verfügen Ehebetten über zwei voneinander getrennten Matratzen. Man spricht hierbei von einem sogenannten „Dualsystem“ bzw. einem Dual-Wasserbett. Zu einer Bewegungsübertragung kommt es daher nicht.

Ich muss hart liegen für meinen Rücken

Bei herkömmlichen Schlafsystemen befinden sich die Druckpunkte an den Extremitäten und die Wirbelsäule wird in eine bestimmte Position gezwungen. Dies führt nicht nur zu Verspannungen, sondern auch zu Schäden an den Bandscheiben. Ein Wasserbett passt sich Ihrer persönlichen Körperform an, wodurch es Ihrem Körper ermöglicht wird, sich vollkommen zu entspannen. Auch die Bandscheiben werden entlastet, denn Druckpunkte fehlen. Das Resultat ist, dass Sie tiefer schlafen und morgens ohne Rückenschmerzen aufwachen.

Ein Wasserbett kann ich mir nicht leisten

Herkömmliche Matratzen und dazugehörige Lattenroste müssen in regelmäßigen Abständen getauscht werden, um einen einigermaßen gesunden Schlaf zu gewährleisten. Wasserbetten hingegen halten bis zu 15 Jahre und bieten bis zum Ende hin Schlafkomfort wie am ersten Tag. Weiters werden Stromkosten eines Wasserbettes überschätzt, denn in Wirklichkeit sind es nur wenige Euro im Monat, wobei nicht mit eingerechnet wurde, dass das Wasserbett auch das Schlafzimmer mitbeheizt.

Die Decke stürzt ein

Ein Doppelbett bzw. Dual-Wasserbett wiegt gefüllt in etwa 700 kg. Das hört sich für einen Laien erst einmal sehr viel an, ist aber durch die große Auflagefläche eines Wasserbettes von ca. 4 m² eigentlich garnichts. Im Vergleich wiegt ein Wasserbett so viel, wie 10 durchschnittliche Erwachsene. Wenn sich in Ihrem Wohnzimmer 10 Leute befinden, haben Sie dann auch Angst, dass die Decke einstürzt? Das Gewicht eines Wasserbettes ist also nicht so dramatisch, weil es sich auf eine sehr große Fläche verteilt.

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