Wie kriege ich das Wasser aus dem Wasserbett?

Das System eines Wasserbetts beruht auf der Stabilisierung und Umschließung eines Wasserkerns. Dadurch wird während der Ruhezeiten ein positiver Einfluß auf Knochen und Gelenke ermöglicht, die Schlafenden können sich erholen und wie von Zauberhand die eigene Gesundheit verbessern. Allerdings erfordert ein Wasserbett auch ein wenig mehr Arbeit, es muß gereinigt und mit speziellen Pflegeserien vor Schimmel geschützt werden. Hin und wieder kann es zudem nötig sein, ein wenig oder gar die gesamte Füllmenge Wasser aus dem Bett zu entfernen, etwa beim Umzug oder beim Flicken eines Lecks.

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Auch ein Wechsel beziehungsweise eine Reparatur der integrierten Heizungsanlage kann eine Entnahme erforderlich machen. Nicht zuletzt empfehlen die meisten Hersteller, das Wasser im Bett ungefähr alle zwei Jahre komplett zu wechseln, zur Vermeidung von Algenbildung oder Bakterienkulturen. Wie aber läßt sich die Entnahme am einfachsten bewerkstelligen? Und bestehen möglichen Risiken, etwa durch Entstehen eines Wasserschadens?

Vorbereitungen und ein paar grundsätzliche Hinweise

Ein Wasserbett zu entleeren ist ein wenig komplizierter als es zu befüllen. Gerade ein Umzug erfordert dies jedoch, schließlich soll aus diesem Anlaß die Matratze gefaltet und transportiert werden. Auch wenn es zunächst nach viel Arbeit aussehen mag: Die Wasserentnahme ist im Grunde genommen sehr einfach, hängt allerdings vom Einsatz des richtigen Zubehörs ab. Bei einer beabsichtigten vollständigen Entleerung ist in jedem Fall eine geeignete Pumpe zu benutzen, schließlich sollte der Wasserkern von jeglichen Rückständen befreit werden.

Im Idealfall kann eine Pumpe die Matratze selbst vakuumieren, damit das interne Vlies nicht verrutscht. Die Matratze kann nur zusammengefaltet werden, wenn das Wasser vollständig entnommen wurde, da sonst die vollgesaugte Vliese dies behindern beziehungsweise sogar das Schlauchsystem Schaden nehmen kann. Ist dieses Innenleben einmal verrutscht oder beschädigt, läßt es sich nur mit großer Mühe wieder herrichten.

Und wirklich gefährlich ist der Vorgang auch nicht. Mit ein wenig Sorgfalt, Geduld und dem geeigneten Zubehör vermag es praktisch jeder, sein Wasserbett zu entleeren.

Der Vorgang der Entleerung

Wer keine Pumpe verwenden oder nur ein wenig Wasser entfernen möchte, benötigt folgendes Zubehör: Einen durchsichtigen Schlauch, ein Litermaß oder, bei großen Mengen, einen nicht zu kleinen Putzeimer, möglichst mit Literangaben. Diese lassen sich freilich auch selbst anzeichnen, ein wasserfester Stift genügt. Das ist alles und sollte sich in so gut wie jedem Haushalt finden.

Der Eimer oder das Litermaß werden an das Fußende des Bettes gestellt, der Schlauch mit einem Ende in den Wasserkern gesteckt. Der Schlauch ist senkrecht zu halten, am herausragenden Ende wird kurz mit dem Mund gezogen, bis das Wasser abzufließen beginnt. Schnell den Schlauch abknicken, Daumen auf die Öffnung, in den Eimer halten und einlaufen lassen. Je nach Menge wird die Entnahme abgeschlossen, das Wasser ist über die Abwasseranlage zu entsorgen. Im Ganzen keine große Sache – wenn das Wasser nicht ausläuft, der Eimer umfällt oder wenn Rückstände im Kern verbleiben.

Ist die Scheu vor einem Unfall freilich so groß, daß eine eigene Entnahme zur unlösbaren Herausforderung wird, kann unter Umständen auch ein Fachhändler helfen. In der Regel sind der Serviceleistungen sehr weit gefaßt und der Fachmann versteht zudem auch das Innenleben des Bettes, so daß bei einer vollständigen Entleerung mögliche Folgeschäden von vornherein vermeidbar bleiben.

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