Wieviel Wasser kommt in mein Wasserbett?

Wieviel Wasser passt in eine Wassermatratze?

Da es sich beim Wasserbett um ein Produkt handelt, welches individuellen Ansprüchen genügen soll, sind allgemeinverbindliche Angaben zur Befüllung nicht möglich. Vielmehr entscheiden der Besitzer und dessen Vorlieben über das Volumen, auch die Herstellerangaben spielen bei der maximalen Auslastung eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Je mehr Wasser in das Wasserbett gefüllt wird, desto härter ist die Liegeoberfläche. Wer etwas weniger Füllmenge bevorzugt, liegt schlichtweg weicher, der Körper sinkt tiefer in das Bett.

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Im Mittel bleibt ein Füllstand von etwa 1 – 2 Zentimetern empfehlenswert, jeweils unterhalb der Oberkante des Schaumstoffrahmens gemessen. Ein zwei Meter langes Bett mit einer Breite von einem Meter kommt auf ungefähr 500 Liter Füllstand, eine größere Liegestatt auf entsprechend mehr. Ein Doppelbett fasst bis zu 1000 Liter, bei einer Dicke der eigentlichen Matratze von 20-25 Zentimetern.

Wassermenge und Schlafkomfort

Die Hersteller raten stets von einer maximalen Befüllung ab, da sonst aufgrund der gespannten Oberfläche der typische Effekt des Einsinkens und der individuellen Anpassung an den Körper verlorengeht. Wasserbetten bestechen schließlich durch den besonders schmiegsamen Schlafkomfort, der für zahlreiche Entlastungen sorgt und der im Gegensatz zur herkömmlichen Matratze sich auch immer wieder ändern lässt.

Deshalb sollten Besitzer eines Wasserbettes darauf achten, dass sowohl ein Durchliegen bis zum Boden wie auch eine Wölbung der Matratze nach oben vermieden werden. Gerade an den Beinen macht sich eine Überfüllung bemerkbar. Am Anfang ist das richtige Maß nicht sofort gefunden, was freilich kein Problem darstellt: Die einfache Faustregel, nach der zuviel Wasser zu einer übertrieben erhöhten Position, zu wenig Wasser hingegen zum Vergleich mit der Hängematte führt, ist immer gültig und sollte berücksichtigt werden.

Objektiv betrachtet, ist das Wasserbett optimal befüllt, wenn der Benutzer vollständig gerade aufliegt. Weder darf es die Beine nach oben drücken, noch sollten Po und Rücken durchhängen. Die Anpassung der weichen, schmiegsamen Oberfläche soll schließlich zu einer Entlastung im Schlaf führen und nicht zu Verrenkungen oder Verspanntheit.

Es kann jedoch vorkommen, dass je nach Wellendämpfung und dem Körpergewicht die Bodenplatte berührt wird, gerade im Sitzen auf dem Bett. Das ist aber nichts Ungewöhnliches, die Dämpfung mittels Beruhigungsvlies fällt schließlich unterschiedlich aus und kann vom Kunden auch selbst bestimmt werden. Eine höhere und intensivere Dämpfung vermeidet den Effekt des Einsinkens noch zusätzlich.

Ein Test ist sinnvoll

Im Vorfeld können Interessierte den Effekt der mit Wasser befüllten Oberfläche im Geschäft ausprobieren. Ist das Bett später in den heimischen vier Wänden aufgebaut, genügen ein paar Tests. Dazu legt sich der Besitzer auf die Seite und prüft dadurch das eigene Stabilitätsempfinden. Ist es gestört, etwa durch das Gefühl, nach vorn oder hinten zu kippen, muss ein wenig Wasser entfernt werden.

Doch Vorsicht: Immer mit kleinen Mengen beginnen! Schon zwei Liter reichen aus, um den Liegekomfort entscheidend zu verbessern. Das Wasser lässt sich mit einem Trichter und einer Gießkanne am besten einfüllen, die Entnahme funktioniert durch Druck auf den Einfüllstutzen. Im Prinzip und in der Praxis ist das sehr einfach und von Jedem ohne Weiteres zu bewerkstelligen. Auch kann dabei der Verkäufer helfen, in der Regel bieten die Fachhändler einen Rundum-Service an, der auch die Anpassung und den Aufbau zum späteren Betrieb mit einschließt.

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